•Das Dialogprogramm
An drei Abenden werden die Themen „Afrikanische Demokratie
ist kein Zufall“, „Sozio-politische Konflikte Afrikas
und rassische Ausgrenzung in Europa“ und „Flucht aus
Afrika nach Österreich bzw. Europa ist keine Lösung“
vorgetragen und diskutiert. Am vierten Tag wird ein Workshop „Afrika
ist nicht weit weg von uns“ vorgestellt und ausgeführt.
Wir laden zu einem allgemeinen Forum mit Meinungsaustausch über
politische Erfahrungen im alltäglichen Kampf ums Uberleben
und Zusammenleben mit afrikanischen Freunden in Österreich
und Europa ein.
Die Vorträge, Diskussionen und Workshops sind für alle
AfrikanerInnen, ihre Freunde und Aktivistinnen gedacht.
Das Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Kommunikation zwischen
AfrikanerInnen und ÖsterreicherInnen zu fördern. Weiters
soll diskutiert werden, was man tun kann um das Zusammenleben
zu erleichtern.
Dieses Forum soll den afrikanischen AktivistInnen die Möglichkeit
bieten, Strategien zum umgang mit Flüchtlingen zu entwickelnn.
Durchführung - Ursula Omoregie
Ort: Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 wien
Was ist afrikanische Demokratie?
• Westliche Demokratie ist eine Herausforderung für
Afrika
• Bestand der demokratische Gedanke/demokratisches Gefüge
bereits vor der „Kolonialisierung“ Afrikas?
• Wie demokratisch sind die afrikanischen Länder?
• Die Rahmenbedingungen westlicher Demokratie sind im Konflikt
mit der afrikanischen Kultur – „the way of life“
• Der Zunehmende Druck vom West auf den afrikanischen Kontinent
führt zu Konflikten in afrikanischer Politk.
ReferentInnen:
Dr. Clément Mutombo, Dr. Habiboulah BAKHOUM
Dr. Clément Mutombo kommt aus der demokratischen Republik
Kongo, wo er als Forschungsassistent beim staatlichen Institut
für Statistik gearbeitet hat. Er kam nach Österreich
als Stipendiat des ÖAD und war auch als Erzieher in Lycée
Français de Vienne tätig. Er beendete das Soziologiestudium
1995 in Wien mit einer Diplomarbeit über bikulturelle Dominopartnerschaften"
(schwarz-weiß). Im Jahr 2000 konnte er ebenfalls seine Dissertation
an der Uni Wien abschließen. Er ist seit Juni 1996 Universitätslektor
in Wien und ab 2003 in Innsbruck.
Ort: Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 wien
Sozio-politische Konflikte Afrikas und rassische Ausgrenzung in
Europa;
Afrikanerinnen und Afrikaner sind in tränen. Aufgrund mangelnder
Integration, verschärfter Fremdengesetzen und anhaltender
Fremdenfeindlichkeit verzweifeln AfrikanerInnen zunehmend und
verlassen Österreich bzw. Europa ohne eine Lösung für
Ihre Probleme gefunden zu haben.
Wie weit kann man das Ausgrenzen, der Bedürftigsten, rechtfertigen?
Ort: Palais Trautmannsdorf, Herrengasse 19 - 21, Wien, Österreich
Flucht aus Afrika nach Österreich bzw. Europa ist keine Lösung;
• Wie sehr belasten Fluchtlinge Österreich und die
internationale Gemeinschaft?
• Fördert Flucht humanitäre Krisen und menschliches
Unverständnis in den Zufluchtsländern? – Unterkunft,
Unterhalt, Arbeit, Krimialität in Ankuft land.
• Ist das Boot voll?
• Wieviel Unterstützung sollte man von Österreich
und der internationale Gemeinschaft erwarten können?
ReferentInnen:
Mag. Alexis NEUBERG (Radio Afrika TV)
Das Ziel des Workshop soll es sein, uns zu verständigen,
gemeinsam Vorschläge zu erarbeiten, um Mißverständnisse
auszuräumen und mehr Verständnis für die Flüchtlinge
zu erreichen.
Die WorkshopteilnehmerInnen sollen versuchen, mental in die Haut
von Flüchlingen und AfrikanerInnen, zu schlüpfen. Wir
hoffen, daß die Teilnehmer dieses Workshops, falls Sie berührungsängste
mit AfrikanerInnen haben, diese ablegen können und wir, durch
das Aussprechen unserer Gedanken und Problemen, positive Gefühle
von diesem Tag mitnehmen können.
Durchführung - Omoregie Ursula
Ort: Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 wien
Afrika ist nicht weit weg von uns:
Im Workshop wollen wir folgende Themen besprechen:
Was bedeutet es als AfrikanerIn in Österreich/Europa zu
leben?
Was bedeutet es als AsylbewerberIn hier zu leben?
Welche Lebensbedingungen herrschen in unseren Heimatländern?
Wie sieht die politische Lage in unseren Heimatländern aus?
Was hat Österreich/Europa damit zu tun?